Letzte Neuigkeiten

Diana Agudiez Calvo: Eine Fremsprachenassistentin aus Spanien unterstützt die GsAR

Vom 01.10.2020 bis zum 31.05.2021 hatten wir eine ganz besondere und großartige Verstärkung an der Gesamtschule Am Rosenberg: Frau Diana Agudiez Calvo aus Spanien ist als Fremdsprachenassistentin an unsere Schule gekommen, um die Spanischlehrerinnen und Spanischlehrer an unserer Schule zu unterstützen.

Und obwohl das alles in Corona-Zeiten gar nicht so einfach war, hat alles ganz hervorragend funktioniert. Für die Lehrerinnen und Lehrer war Frau Agudiez Calvo eine großartige Unterstützung, und für die Schülerinnen und Schüler war es eine tolle Erfahrung, mit einer Muttersprachlerin in Kontakt zu kommen. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und alle sind ein bisschen traurig, dass Frau Agudiez Calvo nun schon wieder zurück in Ihre Heimat geflogen ist.
Aber das hat auch einen guten Grund, wie man unten in einem Interview lesen kann, das Schülerinnen und Schüler der Klasse 9R1 durchgeführt haben

Wir wünschen Frau Agudiez Calvo alles erdenklich Gute für ihr Zukunft und sind sehr froh, dass sie bei uns war.

Hier nun das Interview:

Ivan: Könntest du uns etwas über deine Heimatregion erzählen? Aus welcher Stadt in Spanien kommst du?
Ich komme aus einer kleinen Stadt namens Cantalejo, in der Provinz Segovia. Sie hat etwa 4000 Einwohner und wir kennen uns dort alle. Etwas Kurioses in meinem Dorf ist, dass es eine Art von Jargon gibt, den unsere Großeltern erfunden haben. Es wird "gacería" genannt. Unsere Großeltern reisten in Spanien herum und verkauften landwirtschaftliche Geräte, und sie erfanden "gacería", damit die Leute aus anderen Regionen Spaniens sie nicht verstehen konnten.

Andreea: Wie alt bist du?
Ich bin 24 Jahre alt.

Ivan: Welche Hobbys hast du?
Meine Hobbys sind Musik und Sprachen. Ich spiele Saxophon seit ich klein bin. Ich gehe auch gerne mit meinen Freunden aus.

Foivos: Wieso bist du nach Deutschland gekommen?
Ich war vorher als ERASMUS-Studentin in Würzburg und mir hat Deutschland sehr gut gefallen. Außerdem ist mein Freund Deutscher und es war eine Gelegenheit, neue Erfahrungen zu machen und eine Zeit lang in seiner Nähe zu wohnen.

Elena: Auf welchem Weg bist du nach Deutschland gekommen? (Anmerkung: Elena meint die Organisation.) Weshalb bist du jetzt ausgerechnet an unserer Schule?
Die spanische Regierung bietet Stipendien an, um an deutschen Schulen als Sprachassistentin zu arbeiten. Auch die deutsche Regierung bietet diese Stipendien für Deutsche an, die für ein Jahr in Spanien arbeiten wollen (falls ihr Interesse daran habt). Ich konnte mir nur das Bundesland aussuchen, in das ich gehen wollte, und das Schulamt hat mich dann eurer Schule zugewiesen. Natürlich lagen sie mit dieser Entscheidung richtig, denn für mich war es eine großartige Erfahrung.

Aurora: Wie lange dauert dein Aufenthalt hier bei uns?
Ich bin von Oktober bis Mai hier gewesen.

Elena: Vermisst du hier in Deutschland etwas aus Spanien? Falls ja, was?
Ja, ich vermisse meine Familie und Freunde. Und Paella natürlich auch...

Zara: Welche Unterschiede bestehen zwischen spanischem und deutschem Unterricht sowie spanischen und deutschen Schülern?
Der größte Unterschied ist, dass wir in Spanien die Klassen nicht nach Niveaus einteilen, das heißt, es gibt kein Gymnasium, keine Realschule, keine Hauptschule. Wir gehen alle in dieselbe Klasse. Was den täglichen Unterricht betrifft, ist es praktisch dasselbe. Vielleicht stimmt es, dass in Deutschland die Disziplin der Schüler ein wenig besser als in Spanien ist.

Athena: Was gefällt dir besonders gut an unserer Schule?
Mir hat alles an der Schule gefallen. Vor allem die Lehrer, die mich sehr gut aufgenommen haben, und die Schüler, weil ihr so nett seid. Ich habe mich in den Klassen immer sehr wohl gefühlt.

Azad: Willst du vielleicht auch Lehrerin werden? Wenn ja, aus welchem Grund?
Ja, ich möchte Englischlehrerin in Spanien werden. Seit ich sehr klein war, habe ich meinen Kuscheltieren Englisch beigebracht.... Das war definitiv ein Zeichen, dass meine Berufung im Unterrichten liegt.

Ivan: Was hast du durch deine Zeit hier in Deutschland gelernt? Wirst du irgendetwas aus Deutschland für dein Leben in Spanien mitnehmen?
Was ich am meisten gelernt habe, war Deutsch. In den Online-Unterricht musste ich einige Lektionen für die Schüler der 7G geben. Für sie ist es das erste Jahr. Da sie noch nicht viel Spanisch können, musste ich einige Dinge auf Deutsch erklären. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich in der Lage bin, vor einer ganzen Klasse Deutsch zu sprechen.
Ich werde mich für den Rest meines Lebens an diese Erfahrung erinnern. Ihr habt mir viele Dinge beigebracht, unter anderem die Bedeutung von Humor im Unterricht. Wir haben viel gelacht, vor allem an dem Tag, als wir das Vokabular von Lebensmitteln gelernt haben, indem wir mit verbundenen Augen Lebensmittel probierten.

Aurora: Besteht die Aussicht, dass du bald mal wieder nach Deutschland kommst?
Ich bereite mich gerade auf eine Prüfung vor, um in Spanien als Englischlehrerin im öffentlichen Dienst arbeiten zu können, und das zwingt mich dazu, mindestens ein paar Jahre in Spanien zu bleiben. Vielleicht komme ich in der Zukunft noch einmal für eine Weile zurück, aber man weiß ja nie.

Infos zur Wahl der zweiten Fremdsprache

In unserem Download-Bereich finden Sie nun eine Präsentation mit Informationen zur Wahl der zweiten Fremdsprache im Jahrgang 7 des Gymnasial- und des Realschulzweiges.

Wenn Sie HIER klicken, gelangen Sie direkt dorthin.

„Slow Fashion“ in der 8H2

Gespannt suchen die Schüler*innen der 8H2 in ihren Kleidungsstücken nach den weißen Zetteln. „Meins ist aus Bangladesch!“ „Meins auch! Und bei euch?“ „Hier steht Turkey, das wird die Türkei sein.“ Schnell steht fest: Die Rohstoffe und die Kleidungsstücke sind oft weiter gereist, als die Schüler*innen selbst. Im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung hat sich die Klasse das Thema „Slow Fashion“ ausgesucht und mal einen genaueren Blick auf die Textilindustrie geworfen.

Weiterlesen: „Slow Fashion“ in der 8H2

Elisa Serra gewinnt auch Bezirksentscheid!

Elisa Serra von der Gesamtschule Am Rosenberg gewinnt den Bezirksentscheid Darmstadt Nord

Elisa Serra liest gerne. Besonders liest sie gerne vor und das macht sie richtig gut. Die Schülerin der 6G1 der Gesamtschule Am Rosenberg trat mit dem Werk“ Der Name des Buches ist ein Geheimnis“ beim diesjährigen Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs an, der von der Buchhandlung Bollinger in Oberursel organisiert wurde. Insgesamt 14 Vorleser und Vorleserinnen hatten sich qualifiziert.

 

Wie schon beim Kreisentscheid musste auch diesmal aufgrund der Pandemiesituation ein Videobeitrag eingereicht werden. Diesen zu drehen, sei gar nicht so einfach, erzählt Elisa, da auch ihre Katze ganz gerne mal ins Bild springt. Die Jury sichtete und bewertete die Beiträge und befand, dass Elisa die beste Vorleserin ist. Elisa schafft es den Text spannend und unterhaltsam vorzulesen und jedem einzelnen Charakter, seine eigene Stimme zu verleihen.


Nun vertritt Elisa den Bezirk Darmstadt Nord beim diesjährigen Landesentscheid. Wer dort gewinnt, nimmt am Bundesfinale teil, bei dem die Besten aus allen Bundesländern vorlesen.
Wir drücken Elisa die Daumen!

Lesetipps für den Lockdown

Auch wenn man in diesen Zeiten nicht so viel unternehmen kann wie sonst. Eines kann man immer: Lesen!

Das Bibliotheksteam der Integrierten Gesamtschule in Schwalbach hat Lesetipps für den Lockdown zusammen- und uns zur Verfügung gestellt.

 

Darüber freuen wir uns sehr!! --> HIER gehts zum Download der Lesetipps für den Lockdown.

 

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.